Jaakov Blumas

blumas

Bildgestaltung

Qualifikation

1967 – 1971 Staatliche Kunstschule Vilnius, Litauen
1972 – 1975 Studium an der Technischen Fachschule, Haifa
1978 – 1982 Arbeit als Praktischer Bauingenieur in Projektbüros, Tel Aviv
1982 – 1988 Studium der Freien Kunst an der HfbK, Hamburg
1988 – Hamburg-Stipendium
1990 – 1995 Lehraufträge für Gestaltung am Institut Für Kontaktstudien der Fachhochschule Hamburg
1996 – Filmarchitektur, Der unverrückbare Ort“, Regie: M. Heinrich
1997 – Gaststudio im Künstlerhaus Tel Aviv, Arbeitsaufenthalt
1997 – 1999 Lehraufträge für „-Farbe und Form- an der FH für Gestaltung, Hamburg
1998 – Gastprofessur Int. Akademie für Kunst und Gestaltung „Pentiment“
seit 1999 – Lehrauftrag am Institute of Design, Hamburg

 

Ausstellungen (Auswahl)

1990 “PAGINO”,Palazzo Ducale, Urbino
1991 Museum für Ethnographie, Leningrad
1991 Galerie im Gordonhaus, Cham
1993 Jüdisches Museum, Rendsburg
1994 Tribeca Art Gallery, Mailand
1995 Zeichnungen, Kreuzgang des Kaisersdoms, Königslutter
1996 Burg Kniphausen, Wilhelmshaven
1996 Filmportrait N3, NDR
1997 Carmen Oberst Kunstraum, Hamburg
1999 Carmen Oberst Kunstraum, Hamburg
1999 Galerie Reinfeld, Bremen
2000 „Bilder ohne Namen, Hamburger Kunsthalle (K)
2000 Schloss Agathenburg (K)
2000 Kunstraum 34, Stuttgart
2001 Galerie Ruth Sachse, Hamburg
2002 „Stillstand * Malerei“*, anlässlich der Documenta 11, Kassel (mit M. Conrad)
2002 Arte Fiera 2002, Bologna, Italien
2003 Art Chicago 2003, Chicago, USA
2004 Galerie Ruth Sachse, Hamburg

 

Das Fach: Gestaltung 2. und 3. Semester

Die Konzeption des Unterrichts stützt sich einerseits auf die wahrnehmungspsychologischen Untersuchungen von Rudolf Arnheim (Kunst und Sehen. Eine Psychologie des schöpferischen Auges) und Wolfgang Metzger (Gesetze des Sehens) und sucht andererseits die Umsetzung in der praktischen Arbeit mit gestalterischem Material, Kohle, Tusche, Farbpigmente-also Malmaterial-sind nur der Stoff für die Arbeit, mit dem die Gesetzmäßigkeiten des bildnerischen Denkens erprobt und gestalterische Erfahrungen gemacht werden. Es geht nicht nur um das Erlernen von praktischen Fertigkeiten, sondern um die Schärfung der bewussten Wahrnehmung. Es geht darum, das Wahrgenommene zu befragen, Zuordnungen zu difinieren und in einem kreativen Prozess Möglichkeiten zu suchen, wie die vorgefundene Situation sich entwickeln lässt.
Auch wenn wir hauptsächlich in zwei Dimensionen arbeiten, spielen doch Form und Raum eine wichtige Rolle in diesem komplexen Lernprozess.

Die angesprochenen Themen sind:

 
1) Form
2) Raum
3) Licht
4) Farbe und Form
5) Gleichgewicht
6) Umgang mit Regeln

Die hier genannten Themen sind nur grundlegende gestalterische Fragestellungen, die ich aus der Perspektive meiner eigenen künstlerischen Position formuliere. In meinem Unterricht möchte ich den Studierenden die Möglichkeit eröffnen, eigene Perspektiven dazu zu entwickeln.